PEP® nach Dr. Michael Bohne
Bild: Ellen Pechtheyden
Ein Auftritt ist für den Körper weit mehr als ein bisschen Lampenfieber.
Noch bevor der erste Ton erklingt, kann das Nervensystem in einen hochaktivierten Zustand wechseln: Herzfrequenz, Muskelspannung, Aufmerksamkeit und die Ausschüttung von Stresshormonen verändern sich.
Interessanterweise zeigen Untersuchungen deutliche Parallelen zwischen der Stressreaktion von Musikern bei öffentlichen Auftritten und der von Menschen in anderen Hochleistungssituationen – etwa bei Fallschirmspringern. Erfahrene Musiker wie auch erfahrene Fallschirmspringer können bereits lange vor dem eigentlichen Ereignis einen deutlichen Anstieg der physiologischen Erregung zeigen.
Der entscheidende Punkt ist dabei nicht, wie viel Angst jemand hat, sondern wie gut der Körper mit dieser hohen Aktivierung umgehen kann.
Denn auf der Bühne soll der Musiker gleichzeitig hoch konzentriert, fein koordiniert, ausdrucksstark und körperlich präzise bleiben.
Das bedeutet:
Je höher die innere Aktivierung, desto wichtiger wird eine gute körperliche Organisation.
Wer unter Stress unbewusst die Schultern hochzieht, den Atem anhält, den Kiefer fixiert oder sich übermäßig festhält, verliert Bewegungsfreiheit genau dann, wenn sie am meisten gebraucht wird.
Deshalb beginnt Performance nicht erst mit dem ersten Ton.
Sie beginnt mit der Fähigkeit des Körpers, auch unter hoher Aktivierung beweglich, gut organisiert und handlungsfähig zu bleiben.
PEP® nach Dr. Michael Bohne - Weit mehr als eine Klopftechnik …
Michael Bohne hat PEP "allen Menschen gewidmet, die ihr Leben selbst in die Hand nehmen und sich aus energieraubenden Abhänigkeiten und von inneren Quälgeistern befreien möchten. Allen, die sich weiterentwickeln wollen, um das in ihnen liegende ganz Besondere zutage zu fördern und in die Welt zu bringen, sodass möglichst viele Menschen davon profitieren können."
Bohne ist deutscher Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie. Vor allem aber ist er tätig im Kontext Coaching und Stressmedizin. Er entwickelte PEP als praxisnahe, integrative Methode zur Emotionsregulation und Selbstwirksamkeit.
PEP = Prozess- und Embodimentfokussierte Psychologie entstand als Weiterentwicklung von Klopftechniken aus der „Energetischen Psychologie“ (z. B. EFT) und integriert mehrere Ansätze:
psychodynamisch
systemisch
hypnotherapeutisch
verhaltenstherapeutisch
Die Grundprinzipien von PEP sind:
Embodiment: Einbezug des Körpers in psychische Veränderung (z. B. Klopfen)
Nutzung von bifokal-multisensorischer Stimulation (Klopfen, Augenbewegungen, Summen etc.)
PEP setzt den Fokus auf Emotionsregulation, Auflösung von blockierenden Glaubenssätzen und - die Königsdisziplin: Verbesserung der Selbstbeziehung, Selbstwerttraining.
PEP setzt einen starken Akzent auf Selbstwirksamkeit und Selbsthilfe.
Ziel & Einsatz ist die Behandlung von z.B.: Ängsten, Stress, Scham, Schuld, Traumata (v. a. Typ I), Selbstwertproblemen.
PEP ist wunderbar einzusetzen in:
Psychotherapie
Coaching
psychosomatischer Medizin
Schule, Hochschule, Uni
PEP ist kein reines Tool, sondern eher eine integrative Haltung inkl. Methodenset. Zentraler Wirkfaktor ist die Verbindung von Körper, Emotion und Kognition. Genial die Entwicklung der „Big Five Lösungsblockaden“. Kinderleicht zu verstehen, komplex und tiefgreifend ihre Transformation.
Mehr zu Michael Bohne finden Sie hier.
Dr. Wolfgang Wöller:
"Unter den verschiedenen Weiterentwicklungen der Klopftechniken ragt die von Michael Bohne in Deutschland entwickelte Methode der Prozess- und Embodimentfokussierten Psychologie (PEP) heraus, die Elemente aus lösungsorientierten, systemischen, hypnosystemischen und psychodynamischen Therapien auf eine höchst kreative Weise integriert. Mit ihrer Hilfe ist es nicht nur möglich, das subjektive Stresserleben zu reduzieren und die Emotionsregulierung zu stärken, sondern auch innerpsychische Konflikte und dysfunktionale Muster der Selbst- und Beziehungsregulierung zu transformieren."
Selbstverständlich arbeite ich in meinem Studio auch mit Anliegen, die über das Auftrittscoaching hinaus gehen.
Auch können Sie mich buchen für einen Vortrag, Seminar oder Workshop.
PEP® fördert die konsequente Verbesserung der Selbstbeziehung, was sich positiv auf alle Bereiche unseres Lebens auswirkt. Als Freund, Partner oder wohlgesinnte Gefährtin an meiner Seite rücken Problemstellungen in ein anderes Licht und Krisen können statt zu unüberwindlichen Hindernissen zu Chancen und anspornenden Herausforderungen werden.
Bühnenpräsenz ist nicht nur für Künstlerinnen und Künstler von Vorteil. Auch ein Zweier-Gespräch kann eine Bühne sein, auf der wir Bühnenangst erleben. Tauchen Sie ein in PEP® und die Kunst, hilfreiches Lampenfieber zu erleben.
Meine Arbeit zu Selbstwerttraining und Auftritts-Coaching richtet sich an Menschen, die bei sich und ihrem ganz eigenen Leuchten bleiben wollen, wenn sie sich, ihre Projekte, Herzensangelegenheiten uvm. präsentieren.
Ich freue mich, Sie und Ihr "So-Klingen-wie-Sie-sind" kennen lernen und stärken lehren zu dürfen.
Veranstaltungen zum Thema
Mai 2026
PEP - Hart am Wind
Werkzeuge für Resilienz und Selbstwerttraining durch intuitive und embodiment-fokussierte Selbstanalyse
Konvent der Freien Musikschule Basel
März 2026
Impro-Symposium an der Schola Cantorum Basiliensis.
Präsentation: Improvisation
Von Sinn, Einklang und Verrat
23. September 2024
Schmerzfrei Musizieren. Wie gelange ich zu einem Gleichgewicht zwischen Kraft und Flexibilität?
Vortrag Hochschule für Musik, Schola Cantorum Basiliensis im Rahmen der Global Goals Week Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit
18. Juni 2024
Mentale Stärke - Anleitung zur Ermittlung eines persönlichen Befindlichkeits - GPS zur Selbstregulation mit den 5 Intelligenzen Mental - Körper - Herz - Intuition - Inspiration
Vortrag Hochschule für Musik, Schola Cantorum Basiliensis Arbeitsgruppe Nachhaltigkeit
28. August 2021
Weiterbildung der Lehrkräfte der Musikschule Stäfa zum Thema Auftrittskompetenz
5. / 6. Oktober 2020
Projektwoche an der Schola Cantorum Basiliensis
Liebscher und Bracht: Flexibilität und hocheffizienter Kraftaufbau mit den L&B Engpassdehnungen sowie Mentale Stärke für Musiker*innen: PEP® (Prozessorientierte und Embodimentfokussierte Psychologie) nach Dr. med. Michael Bohne
19. Oktober 2019
Klassenstunden in der Musikakademie Basel
PEP® (Prozessorientierte und Embodimentfokussierte Psychologie) nach Dr. med. Michael Bohne:
Verdecktes Arbeiten zur Stressreduktion auf der Bühne, beim Üben, in der Kammermusik oder im Unterricht.
Wir werden sowohl in der Gruppe wie auch in Einzeldemos an stresserzeugenden Themen arbeiten, ohne dass die Themen benannt werden. Selbst die dazugehörenden Emotionen können nur in Kürzeln benannt werden.
9./10./11. Oktober 2015
Workshop Auftritts-Coaching - The Art of: Lampenfieber
Von destruktiven und konstruktiven Bühnenstrategien
Brillanzförderung - Auftritts-Coaching - Stressreduktion
Kirchenmusikalische Fortbildungsstätte Schlüchtern
17. März 2015
The Art of: Lampenfieber
Von destruktiven und konstruktiven Bühnenstrategien
Vortrag im Rahmen der Studientage für Improvisation
Schola Cantorum Basiliensis
30. März 2014
Lampenfieberseminar, Prüfungsvorbereitungen
Oberstufe der Freien Waldorfschule Markgräflerland
Fortbildungen
Juli 2024
* Schwächende Muster und Blockaden im Boxring erkennen und mit PEP in Stärken verwandeln. Rene Schmid (Bern, CH)
* PEP bei Süchten, riskantem und schädigendem Konsum.
Dr. med. Michael Bohne (Fortbildungsinstitut für PEP®, Hannover, D)
Juli 2019:
* Spezialworkshop: Selbsterfahrung und neoabstinentes, verdecktes Arbeiten. Spezieller PEP® Update. Michael Bohne
Mai 2016:
* Kongress zu Bifokal-Multisensorischen Interventionstechniken: Reden reicht nicht !? Mit Dr. med. Michael Bohne (Fortbildungsinstitut für PEP, Hannover, D), Dr. med. Gunther Schmidt (Milton-Erickson- Institut Heidelberg, D) und Dr. med. Bernhard Trenkle (Milton-Erickson-Institut Rottweil, D) u.a.
Januar / April 2015:
* Auftritts-Coaching, Mentale Stärke, Brillanzförderung, Steigerung der persönlichen Bestleistung. Michael Bohne in Zusammenarbeit mit der Folkwang Universität der Künste Essen.
Januar 2015
* Spezifische hypnotische Strategien nach M. Erickson für Auftrittscoaching. Unter der Leitung von Dipl. Psych. Ghita Benaguid (Bielefeld, D) in Zusammenarbeit mit Michael Bohne und der Folkwang Universität der Künste Essen.
Oktober 2014:
* Auftritts-Coaching, Mentale Stärke, Brillanzförderung, Steigerung der persönlichen Bestleistung. Unter der Leitung von Michael Bohne in Zusammenarbeit mit der Folkwang Universität der Künste Essen.
Mai 2014:
* Kongress zu Bifokal-Multisensorischen Interventionstechniken: Reden reicht nicht !? Mit Michael Bohne, Gunther Schmidt und Bernhard Trenkle u.a. Vorträge, Symposien, Workshops zu den Themen: Trauma, Trance, Hypnose, Embodiment, Haptik, Neurobiologie, Sucht, Klang, Schamanismus, Musterunterbrechung, Kommunikation, Erziehung, Familiensystem, ADHS, Schlaf, Sucht, Ethnopsychotherapie, Dissoziation, Allergie, Schmerzen, Yoga, Spitzenleistungsförderung.
Juli 2013:
* PEP® "Update". Michael Bohne
November 2013:
* Mentale Stärke - Hypnose, Mentales Training und effektives Coaching im Sport und Leistungsbereich mit Dipl. Psych. Ortwin Meiss, Leiter des Milton Erickson Instituts Hamburg
Juli 2011:
* PEP® III Abschluss- (Profi)-Kurs: Selbstwerttraining – PEP in Gruppen – Integration humorvoller und provokativer Intervention – Supervision. Michael Bohne
Juli 2010:
* PEP® II Aufbau- (Diagnostik)-Kurs: Auffinden psychodynamisch-systemischer Blockaden – Kognitions-Kongruenz-Test (KKT). Michael Bohne
* PEP® I Grundkurs: Bifokales Modell – Behandlungsablauf – Indikationen / Kontraindikationen – Wirkhypothesen – Lösungsblockaden – Selbstakzeptanz – Geschichte des sog. Klopfens: von der Technikorientierung zur Prozessorientierung. Michael Bohne